Cable fast am Langfristziel - Sagen Sie nicht...
Sagen Sie nicht, Sie hätten es nicht gewusst. Heute werfen wir einmal einen Blick auf das britische Pfund. Wenn Sie öfter auf http://www.traders-mag.com/ die Analysen anschauen, werden Sie feststellen, daß ich ein neues Sendeformat mit dem Namen "Bopp´s Morgenanalyse" gibt.
Vor 2 Wochen ging das Ganze los und ich sollte eigentlich immer nur den Vortag Revue passieren lassen, so wie das Uwe Wagner macht mit ein paar Charts für den aktuellen Tag.
Da steht man dann da, weiss gar nicht, wo man die Ereignisse des Vortrags zusammensuchen muss, erstellt einen Text und liesst diesen ab um dann zum Glück zu den Charts übergehen zu können.
Schwierig ist nicht nur der Text, der für mich Schnee von gestern ist, sondern auch, daß ich grundsätzlich als Charttechniker keine Art von Nachrichten der Börse lese/höre oder sonstirgendwo her kriege.
Ehrlich gesagt, es interessiert mich nicht die Bohne, was gestern war.
Da stand ich nun und musste was machen, was ich für völlig sinnlos halte als Charttechniker. Deren Motto ist ja schliesslich, daß alles eingepreist ist.
Ich halte mich seit 10 Jahren an diese Regel und der Vorteil ist, daß man viel Geld spart, weil der Fernseher nicht den ganzen Tag nebenher läuft.
Einen weiteren Vorteil dabei ist, daß ich muss nicht den Text erstellen und ablesen muss. Das heutige Blog-Beispiel wird wohl der Grund sein, daß ich in den nächsten Sendungen nichts mehr ablese und mich auf das konzentriere, was ich kann.
Für Sie hat es den Vorteil, daß die Sendung kürzer ist und Sie als Zuschauer mich nicht immer sehen - wenn die Charts eingeblendet werden :-).
Also gut, in einer der ersten Sendungen am 25.08. (siehe Archiv) wurde der Euro analysiert und ich ging von neuen Tiefs aus. Chart Nummer 1 wurde damals als Zusatzchart "so nebenher" gezeigt, um meine Prognose zu unterstützen.
Im Wochenchart des Cable hatte ich eine SKS-Formation gefunden, bei der bereits seit mehrere Wochen ein Verkaufsignal gegeben war.
Meine Kurszielprognose ging von weitere Kursverlusten bis 1,7538 aus. Da stand ich nun mit einem Chart und hatte ein Ziel, daß damals bei Sendung einen weiteren Rutsch von 900 Pips(!) nach unten anzeigte.
(Bei solchen Charts muss ich immer wieder sagen, daß es etwas utopisch klingt, aber der Weg irgendwann dorthin führt. Der Zuschauer sonst denkt, daß ich nicht alle Tassen im Schrank habe bei einer solchen Prognose.)
Jetzt schauen Sie sich Bild 2 an. Das zeigt die aktuelle Lage im Cable. Innerhalb 2 Wochen ging es von 1,84 auf 1,7665!
Es fehlen sozusagen nur noch 200 Pips oder 2 ganze Punkte ab aktuellem Stand, bis die Zielllinie erreicht ist.
Ob es erreicht wird, kann ich nicht sagen - meist ist es allerdings so.
Schauen Sie also immer mal bei "Bopp´s Morgenanalyse" rein. Es werden nicht jeden Tag solche Charts gezeigt, aber wenn etwas zu sehen ist, kommt es da zuerst.
Und eine Bitte: Halten Sie mich dann nicht für verrückt, wenn es um die Kurszielprognose geht....
Das war heute einmal ein etwas anderes Blog und ich hoffe, genauso interessant wie sonst auch.