Euro am letzten Unterstützungspunkt

Veröffentlicht auf von Thomas Bopp

Heute möchte ich auf den Optionstermin eingehen. Im Euro werden nach dem ersten Mittwoch am Freitag die Optionen an der Chicago Mercantile Exchange abgerechnet. Die Krux am Ganzen ist, daß auch an diesem Tag die wichtigsten Wirtschaftszahlen des ganzen Monats in den USA veröffentlicht werden - die Nonfarm-Payrolls.

Diese führen zu starken Trends, hoher Volatilität und ausgerechnet am letzten Tag der Optionen laufen dann nahezu wertlose Posititionen wieder tief ins Geld.

So geschehen letzten Monat  und es scheint auch diesmal so zu kommen. Wie im letzten Monat kam es zum Sellsetup-Signal vor zwei Tagen, als der Euro unter 1,4631 aus dem Handel ging. Seitdem ging es mehr als 200 Pips weiter gen Süden und die Putsellingzone zeigt, daß Stillhalter absichern mussten.

Jetzt steht der Euro nahe der unteren letzten Grenze und auch im Folgemonat ist die Zone unterschritten.

Geht es unter 1,44, müssen die am Freitag auslaufenden Optionen abgesichert werden, während in den Oktober-Optionen bei dieser Basis wenig zu finden ist. Erst ab 1,43 steigt das Open Interest stark an.

Wenn man die aktuelle Kursbewegung mit der im August vergleicht, fehlt noch ein langer Abwärtsbalken wie damals am Optionstermin.

Es ist nicht unmöglich, daß dieser mit dem Zusammentreffen der Nonfarm-Payrolls am gleichen Tag ansteht.

Ist dieser Optionstermin dann abgearbeitet, wird aus der neuen grünen Zone rechts im Bild eine rote Zone. Es gilt die übliche Rege der Charttechnikl: Aus Unterstützung wird bei Unterschreitung ein neuer Widerstand.
Die grüne Zone wird dann den entsprechenden Daten der kommenden Woche angepasst.

Vielleicht kommt auch keine Bewegung oder man zieht den Euro wieder nach oben, aber meine bisherigen Untersuchungen auf diesem Gebiet zeigen, daß die Wahrscheinlichkeit auf einen langen schwarzen Balken nach unten deutlich höher sind als die andere Variante.

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